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Das Programm wird laufend aktualisiert. Es gibt auch einen Zeitplan.

Wir haben das Programm grob in drei Blöcke gegliedert. Bei jeder Veranstaltung haben wir auch Zeit für Diskussion und Austausch mit eingeplant, bzw. die Vortragenden darum gebeten.

  • Einführungen
  • aktuelle Kämpfe
  • praktische Workshops

Zusagen bisher:

Männlichkeit_en in der Linken – Von Selbstreflexion zu politischem Handeln

Auch wenn wir es manchmal nicht wahrhaben wollen, die ‘linke Szene’ ist durchzogen von gewalt- und machtvollen Geschlechterverhältnissen. Mackerhaftes Verhalten, männliche Dominanz, ungleiche Verteilung von Reproduktions- und Sorgearbeit oder vergeschlechtlichte (sexualisierte) Gewalt sind Probleme, mit denen linke Kollektive und Strukturen immer wieder konfrontiert werden. Unter dem Stichwort „kritische Männlichkeit_en“ werden diese Themen aufgegriffen und Cis-Männer dazu aufgerufen, ihre Rolle und Komplizenschaft im Patriarchat zu reflektieren und die eigene Praxis zu verändern.
In unserem Workshop möchten wir zunächst in die Basics kritischer Männlichkeit_en einführen, um im Anschluss darüber hinaus zu gehen. Wir haben den Eindruck, dass kritische Männlichkeit_en häufig bei individueller Selbstreflexion (und manchmal auch Selbstbeweihräucherung und Selbstmitleid) stehen bleibt, anstatt die benannten Probleme zu einer kollektiven politischen Aufgabe zu machen. Darum möchten wir die Frage stellen, wie in linken Kontexten (kollektive) Strategien aussehen könnten, um gemeinsam mehr Geschlechtergerechtigkeit zu schaffen. Dabei arbeiten wir mit kleinen Inputs, Reflexionsfragen, Kleingruppen und kurzen Plena.

open for all Gender

Anarchistische Fragestellungen – Revolution

Im Anarchismus gibt es viele verschiedene Ideen, die sich im Laufe der Geschichte entwickelt haben. Es gibt eine große Zahl an Fragestellungen, zu denen es in der anarchistischen Strömung verschiedene Positionen gibt. In diesem Vortrag sollen einige Theorien und Fragestellungen vorgestellt werden, wobei der Schwerpunkt auf dem Thema Revolution liegen soll. Ist eine Revolution anzustreben, ist Gewalt ein angemessenes Mittel, geht es um die einzelne Person oder um die Gesellschaft …? Am Ende ist Zeit für Diskussion und Streiterei.

Transformative Justice

Wie können wir mit Gewalt (z.B. sexualisierter Gewalt oder Rassismus) in unseren Gemeinschaften umgehen, ohne die Polizei zu rufen? Wie können wir kollektiv Verantwortung übernehmen, anstatt diese abzugeben? Wie sieht der Umgang mit grenzüberschreitendem Verhalten und struktureller Gewalt aus, ohne Strafe und Gefängnis? Wo sind die Grenzen von Tranformative Justice? Wir diskutieren die Theorie und Praxis von transformativer Gerechtigkeit und kollektiver Verantwortungsübernahme bei Gewalt und Konflikten. Der Workshop beinhaltet Inputs, Gruppenarbeiten und Partner_innengespräche und ist interaktiv. Die Workshopvorbereitende Person ist Nui (Pronomen Nui), Nui ist Teil von Awarenetz.ch und spricht aus einer anarchistisch, hellhäutigen-ashkenazi -jüdischen, chronisch kranken und bildungsnahen Position und ist selber von patriarchaler Gewalt betroffen. Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt.

KILL YOUR PHONE

In diesem Workshop werden gemeinsam Handytaschen genäht, die Funksignale blockieren. Warum das wichtig ist und wann es Sinn macht, so eine Handytasche zu verwenden, wird vor Ort diskutiert. Materialien werden zur Verfügung gestellt!
Mehr Infos unter KILLYOURPHONE.COM

Einsperren, verwalten, abschrecken – die Funktion der Knäste und Utopien jenseits davon

„Stell dir vor dir würde von einem Tag auf den nächsten die Kontrolle über dein Leben genommen werden. Viele Entscheidungen, beispielsweise wann du isst, wann du schläfst, wann du andere Menschen treffen kannst – und welche anderen Menschen –, ob und welche Bücher du lesen darfst würden von anderen Menschen für dich getroffen. Stell dir vor, du würdest gezwungen werden, für einen Tageslohn von rund 8 Euro zu arbeiten und irgendwer würde dich trotzdem zwingen, einen Teil dieses Geldes zu sparen.“ (kaos muc)
Das Gefängnis ist eine zentrale Institution des Justizsystems, es wirkt dabei nicht nur auf Gefangene ein, sondern auf uns alle. Die Drohung eingesperrt zu werden, lässt uns zweimal nachdenken, bevor wir uns nehmen, was wir zum Leben brauchen, bevor wir die Regeln der Herrschenden überschreiten. Denn Knäste sind einer der krassesten Ausdrucksformen des repressiven Herrschaftsapparates. Sie sichern Eigentum, Ausbeutung und Unterdrückung.
Daher ist es nur logisch, dass ein Großteil der Eingesperrten wegen „Eigentumsdelikten“ im Gefängnis sitzen. Wegen Vorwürfen wie Diebstahl oder ohne Ticket fahren. Ohne ausreichenden Zugang zu für sie notwendige materielle Güter und Dienstleistungen, werden sie für den Versuch sich diese anzueignen hinter Gitter gebracht.
Mehr als ein Drittel der Eingesperrten sitzen in Deutschland, da sie eine Geldstrafe nicht bezahlen konnten. Somit ist die Ersatzfreiheitsstrafe eine der krassesten Ausdrücke der Bestrafung fürs arm sein.
Und währenddessen verdient eine ganze Industrie rund um Gefängnisse prächtig daran. Von überteuerten Dienstleistungen wie Telefonieren im Knast zu Knastarbeit für Löhne, die eigentlich nur ein Hohn sind.
Die gesamtgesellschaftliche Konditionierung wird uns dabei als Notwendigkeit dargestellt. Nur so könnte Chaos vermieden werden. Das Argument der Knast wäre nötig um Gewalt zu verhindern, ist allerdings mehr als fraglich. Selbst das Justizministerium kam in einer Studie zu der Schlussfolgerung, dass Haftstrafen gegenüber nicht einsperrenden Strafen, die Wahrscheinlichkeit eine Gewalttat wieder zu begehen eigentlich erhöhen. Nicht wirklich erstaunlich, dass ein so gewaltvolles System wie Gefängnisse, Gewalt eher fördern. Warum also ist ein System, dass die gewaltvollen Zustände in unserer Gesellschaft eher verschlimmert eine so zentrale und scheinbar unabdingbare Institution?
Darüber wollen wir mit euch diskutieren und uns fragen, warum gibt es Knäste, was ist deren Funktion? Wie hängen soziale Konditionierung, staatlicher Machterhalt und die Idee des Einsperrens zusammen? Und was sind unsere Utopien einer freieren Gesellschaft?

Smash patriarchy!? – Feministische Perspektiven auf Gewalt im und gegen das Patriarchat

In dem dreistündigen Workshop möchten wir gemeinsam Verständnisse von „Patriarchat“ und Feminismus und die Rollen von Gewalt erarbeiten. Vorgestellt werden verschiedene feministische Strömungen und ihre Positionen zur Befreiung von Sexismus, Queer- und Trans*-Politiken, Rassismus- und Herrschaftskritik. Es soll herausgestellt werden, dass (sexualisierte) Gewalt fundamental ist, um Geschlechterherrschaft herzustellen und zu erhalten.
Anschließend möchten wir uns kritisch mit dem sogenannten „Strafrechtfeminismus“ auseinandersetzen, der einen Umgang mit Übergriffen und zwischenmenschlicher Gewalt durch Bestrafung in Kooperation mit dem Staat sucht, und kurz Alternativen darstellen.
Zuletzt sagen wir: Es ist möglich und wichtig, uns konfrontativ – jenseits von Mackertum und Selbstzweck – den Diskurs um Gewalt anzueignen und gegen die bestehenden (patriarchalen) Verhältnisse zu richten. Antisexismus muss Praxis werden!
Ob und wie das funktionieren kann, würden wir gerne mit Euch diskutieren und freuen uns auf rege Teilnahme. Der Workshop ist möglichst niedrigschwellig und soll Menschen mit verschiedenen Kenntnisständen und Hintergründen ansprechen.

Bezugsgruppen 1×1: wie können wir uns langfristig miteinander organisieren?

Input und offener Austausch, wie wir uns langfristig feministisch organisieren und Bedürfnisse, Ängste, Lebensrealitäten und Privilegien mitdenken können.

„Verlass dich nicht auf gesetzliche Bestimmungen, aber fordere deren Einhaltung“ – Ein Rechtsinfo Workshop.

Immer wieder kommt es bei Demonstrationen aber auch im Alltag zu willkürlichen Kontrollen bis hin zu Festnahmen durch die Polizei. Aber was darf sie eigentlich wirklich? Wann darf sie Ausweise verlangen, Rucksäcke durchsuchen, Filmen verbieten, etc.? Wir wollen Euch rechtliche Basic-Infos zu diesen Themen vermitteln und politische Strategien zum Umgang mit Repression besprechen. Wichtig ist, sich nicht abschrecken zu lassen und die eigenen Rechte zu kennen.

Die Rote Hilfe Wien ist eine strömungsübergreifende Solidaritätsorganisation die es sich zum Ziel gesetzt hat, bei Repressionsfällen zu unterstützen.

„Struktureller Antisemitismus“: Ein Totschlagargument oder ein wichtiges Analysetool der Antisemitismuskritik?

Es besteht kein Alleinanspruch der Linken auf den Antikapitalismus und dieser ist nicht per se emanzipatorisch. Spätestens mit der Kritik an der globalisierungskritischen Bewegung kam auch deren oft personalisierende und moralisierende Antikapitalismus in die Kritik – als (zumindest) strukturell antisemitisch. Ein Diskurs soll so bezeichnet werden, wenn er ohne Nennung von “Juden” auskommt, aber ansonsten genug Bedingungen erfüllt, um als antisemitisch gekennzeichnet zu werden. Mit dem Attribut “strukturell” kann auch jener Teil des Ressentiments, der sich unter gleich bleibenden psychodynamischen Funktionen von den “Juden” gelöst hat, bezeichnet werden. Gegenwärtig richtet er sich gegen „die da oben“ – denen viel “Jüdisches” angedichtet wird.

Vortrag und Diskussion über eine umstrittenes Konzept, das leider in der Antisemitismusforschung ignoriert wird.

Befreiung von Eigentum und Geld

Im Workshop wollen wir mit euch über unsere Kapitalismuskritik diskutieren. Wir denken, dass dazu auch Blicke auf die Entstehung von Eigentum, Geld und Ökonomie, auf Warenverhältnisse und Arbeit in der patriarchalen Kulturgeschichte notwendig sind. Dazu gehört z.B. die symbiotische Entstehung von Ökonomie, Staat und Militär und die sehr gewalttätigen Prozesse, in denen die Menschen diesen neuen, ökonomischen Verhältnissen unterworfen wurden. Exemplarisch werden auch aktuelle Beispiele für die symbiotische Verbindungen der Herrschaft und des Widerstands dagegen thematisiert.

Das Buchprojekt ‘Befreiung vom Geld und Eigentum’ ist das Ergebnis einer 2010 von einer Person geschriebenen Diskussionsgrundlage und eines folgenden, fast 10-jährigen, kollektiven Diskussions- und Redaktionsprozesses im Umfeld vom Umsonstladen Bremen. Das Buch wird in Wien & Basel gedruckt und ohne Preisschild verteilt. Es wird keine* daran verdienen. Wir freuen uns aber über Spenden. Dieses Buchprojekt ist, wie der Umsonstladen Bremen, ein anarchistisches Projekt. Das Autor*innen- und Diskussionskollektiv verbindet insbesondere Anarch*a-Feminismus,Anarch*a-Kommunismus und ökologischen Anarchismus. Band 1 & 2 mit einer Krititik der herrschenden Verhältnisse sind bereits erschienen.

Mehr Infos: befreiungvomgeldundeigentum.blackblogs.org

We look out for each other!

Rassistische Polizeikontrollen gehören für viele Personen zum Alltag. Menschen werden aufgrund ihrer Hautfarbe, Sprache, Religion oder vermeintlicher Herkunft unter Generalverdacht gestellt und stehen im Visier polizeilichen Handelns. Rassistische Polizeikontrollen die meist einhergehen mit physischer und psychicher Gewalt, können im schlimmsten Fall tödlich enden. Diese Gewalt trifft nicht nur rassisfizierte Männlichkeiten, die von der Polizei als ‚gefährlich‘ und/oder ‚anders‘ eingestuft werden. Mehrfach marginalisierte Personen, die z.B. auf Grund ihrer Sexualität, ihrer Geschlechtsidentität oder ihres Aufenthaltsstatus Gewalt erleben, sind besonders vulnerabel für
rassistische Polizeikontrollen und ihre Folgen.

Die Inhalte des Workshops sind neben einer Einführung über Racial Profiling als intersektionale und institutionalisierte Praxis staatlicher Gewalt auch rechtliche Informationen als Werkzeug um sich zu wehren/kritisch zu beobachten. Weiters wollen wir der Frage nachgehen, wie jede*r einzelne von uns im Alltag (unter Berücksichtigung unserer unterschiedlichen Positionierungen) bei rassistischen Polizeikontrollen intervenieren kann.

Der Workshop ist offen für ALLE. Das Diskutieren über Handlungsmöglichkeiten und Strategien wird jedoch aufgeteilt in Personen,die von Rassismus betroffen sind und Personendie das Privileg haben, es nicht zu sein.


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The program is constantly updated. There is also a schedule.

We have roughly divided the program into three blocks. At each event we have also scheduled time for discussion and exchange, or asked the speakers to do so.

  • Introductions
  • current fights
  • practical workshops

Program so far:

Masculinity in the Left – From Self-Reflection to Political Action

Even if we sometimes do not want to admit it, the ‘left scene’ is pervaded by violent and powerful gender relations. Mackerish behavior, male dominance, unequal distribution of reproductive and care work or gendered (sexualized) violence are problems that leftist collectives and structures are confronted with again and again. Under the keyword “critical masculinity_en” these topics are taken up and C sharp men are called upon to reflect on their role and complicity in patriarchy and to change their own practice.
In our workshop we would like to introduce the basics of critical masculinity and then go beyond that. We have the impression that critical masculinity_s often stop at individual self-reflection (and sometimes also self-congratulation and self-pity) instead of turning the named problems into a collective political task. Therefore, we would like to ask the question what (collective) strategies could look like in left-wing contexts in order to jointly create more gender justice. We work with small inputs, reflection questions, small groups and short plenary sessions.

open for all Gender

Anarchist questions – Revolution

In anarchism there are many different ideas that have developed in the course of history. There are a large number of questions on which there are different positions in the anarchist movement. In this lecture, some theories and questions will be presented, with the emphasis on the topic of revolution. Is a revolution desirable, is violence an appropriate means, is it about the individual or about society? In the end there will be time for discussion and argument.

Transformative Justice

How can we deal with violence (e.g. sexualized violence or racism) in our communities without calling the police? How can we take collective responsibility instead of handing it over? How do we deal with cross-border behavior and structural violence without punishment and prison? Where are the limits of transformative justice? We discuss the theory and practice of transformative justice and collective responsibility in violence and conflicts. The workshop includes inputs, group work and partner discussions and is interactive. The person preparing the workshop is Nui (pronoun Nui), Nui is part of Awarenetz.ch and speaks from an anarchistic, light-skinned-ashkenazi -Jewish, chronically ill and educationally close position and is himself affected by patriarchal violence. The workshop will be held in German.

KILL YOUR PHONE

In this workshop, we will sew cell phone pouches together that block radio signals. Why this is important and when it makes sense to use such a cell phone bag will be discussed on site. Materials will be provided!
More information under KILLYOURPHONE.COM

Lock up, manage, deter – the function of prisons and utopias beyond

“Imagine that from one day to the next control over your life would be taken away. Many decisions, for example when you eat, when you sleep, when you can meet other people – and which other people -, if and which books you are allowed to read would be made for you by other people. Imagine you would be forced to work for a daily wage of about 8 Euro and somebody would still force you to save some of that money. (kaos muc)
The prison is a central institution of the justice system, it affects not only prisoners but all of us. The threat of being locked up makes us think twice before we take what we need to live, before we transgress the rules of the ruling class. For prisons are one of the most blatant expressions of the repressive apparatus of rule. They secure property, exploitation and oppression.
It is therefore only logical that a large part of those imprisoned are in prison for “property offences”. For accusations like theft or driving without a ticket. Without sufficient access to the material goods and services they need, they are put behind bars for trying to appropriate them.
More than a third of those imprisoned are in Germany because they could not pay a fine. Thus the substitute imprisonment is one of the most blatant expressions of the punishment for being poor.
And in the meantime a whole industry around prisons is earning splendidly from it. From overpriced services like phone calls in jail to prison work for wages that are actually just a mockery.
The social conditioning of society as a whole is presented to us as a necessity. Only in this way could chaos be avoided. The argument of jail would be necessary to prevent violence, but is more than questionable. Even the Ministry of Justice came to the conclusion in a study that prison sentences, as opposed to non-penalty sentences, actually increase the probability of committing a violent crime again. It is not really surprising that such a violent system as prisons tends to encourage violence. So why is a system that tends to aggravate the violent conditions in our society such a central and seemingly indispensable institution?
This is what we want to discuss with you and ask ourselves, why are there prisons, what is their function? How are social conditioning, the state’s retention of power and the idea of confinement connected? And what are our utopias of a freer society?

Smash patriarchy!? – Feminist perspectives on violence in and against patriarchy

In this three-hour workshop we would like to work together to develop an understanding of “patriarchy” and feminism and the roles of violence. Various feminist movements and their positions on liberation from sexism, queer and trans* politics, criticism of racism and domination will be presented. It will be emphasized that (sexualized) violence is fundamental to establishing and maintaining gender domination.
Subsequently, we would like to take a critical look at so-called “criminal law feminism”, which seeks to deal with assaults and interpersonal violence by punishing them in cooperation with the state, and briefly present alternatives.
Finally we say: It is possible and important to confront us confrontationally – beyond mackerelism and an end in itself – to appropriate the discourse about violence and to direct it against the existing (patriarchal) conditions. Antisexism must become practice!
If and how this can work, we would like to discuss with you and look forward to active participation. The workshop is as low-threshold as possible and should appeal to people with different levels of knowledge and backgrounds.

Bezugsgruppen 1×1: How can we organize ourselves together in the long term?

Input and open exchange on how we can organize ourselves feminist in the long term and think about needs, fears, life realities and privileges.

“Don’t rely on legal regulations, but demand compliance with them” – A legal information workshop.

Again and again, there are arbitrary controls during demonstrations but also in everyday life, up to and including arrests by the police. But what is it really allowed to do? When is she allowed to demand identification, search backpacks, ban films, etc.? We want to give you basic legal information on these topics and discuss political strategies for dealing with repression. It is important not to be deterred and to know your own rights.

The “Rote Hilfe Wien” is a solidarity organization that crosses borders and aims to support in cases of repression.

“Structural anti-semitism”: A killer argument or an important analytical tool of anti-semitism criticism?

The left has no sole claim to anti-capitalism and it is not emancipatory per se. At the latest with the criticism of the globalization-critical movement, its often personalizing and moralizing anti-capitalism also came into criticism – as (at least) structurally anti-semitic. A discourse should be called so if it gets by without mentioning “Jews” but otherwise fulfills enough conditions to be labeled anti-semitic. The attribute “structural” can also be used to designate that part of the resentment that has broken away from the “Jews” while maintaining the same psychodynamic functions. At present, it is directed against “those up there” – to whom much “Jewish” is attributed.

Lecture and discussion on a controversial concept that is unfortunately ignored in anti-semitism research.

Liberation of ownership and money

In the workshop we want to discuss with you our critique of capitalism. We think that this also requires a look at the emergence of property, money and economy, at commodity relations and labor in patriarchal cultural history. This includes, for example, the symbiotic emergence of economy, state and military and the very violent processes in which people were subjected to these new economic conditions. Current examples of the symbiotic connections between domination and resistance to it are also discussed.

The book project ‘Befreiung vom Geld und Eigentum’ is the result of a basis for discussion written by one person in 2010 and a subsequent collective discussion and editorial process of almost 10 years in the surroundings of the Umsonstladen Bremen. The book is printed in Vienna & Basel and distributed without a price tag. None will earn any money with it. But we are happy about donations. This book project, like Umsonstladen Bremen, is an anarchistic project. The author and discussion collective especially combines anarch*a-feminism, anarch*a-communism and ecological anarchism. Volumes 1 & 2 with a critique of the prevailing conditions have already been published.

More info: befreiungvomgeldundeigentum.blackblogs.org

We look out for each other!

Racist police controls are part of everyday life for many people. People are placed under general suspicion because of their skin color, language, religion or alleged origin and are the target of police action. Racist police checks, which are usually accompanied by physical and psychological violence, can in the worst case end deadly. This violence does not only affect racialised masculinities, which are classified by the police as ‘dangerous’ and/or ‘different’. Multiple marginalized persons who experience violence, e.g. because of their sexuality, gender identity or residence status, are particularly vulnerable to racist police checks and their consequences.

The contents of the workshop include an introduction to racial profiling as an intersectional and institutionalized practice of state violence as well as legal information as a tool to defend/critically observe. Furthermore, we will explore the question of how each of us can intervene in everyday life (taking into account our different positions) at racist police stops.

The workshop is open to ALL. However, the discussion about possible actions and strategies will be divided into persons who are affected by racism and persons who have the privilege of not being.